Dokumentation

Geschichte und Geschichten

Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte des Zurlaubenhofs: Unsere Video-Dokumentation lässt Vergangenheit lebendig werden und gibt Einblicke in die Architektur, das Leben und die Geschichten rund um dieses kulturhistorisch bedeutende Ensemble.

Kulturgeschichtliches Erbe
Brigitte Moser zeichnet den Werdegang des Zurlaubenhofs nach, von seiner Gründung bis zur heutigen Bedeutung als kulturgeschichtliches Denkmal und identitätsstiftender Ort für die Stadt Zug.
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Historische Perspektiven, Teil 1
Nathalie Büsser hinterfragt den Begriff «Zurlaubenhof» und erläutert, wie die wechselvolle Geschichte dieses Ortes nicht nur von der Familie Zurlauben, sondern auch von anderen Akteuren geprägt wurde.
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Historische Perspektiven, Teil 2
Im zweiten Teil erzählt Nathalie Büsser von den oft übersehenen Rollen der Frauen in der Besitzergeschichte des Hofs und wie komplexe Eigentumsrechte die Geschichte prägten.
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Historische Perspektiven, Teil 3
Der letzte Teil beleuchtet das Geschäftsmodell der Zurlauben-Familie, das Söldnerwesen und die europäische Vernetzung als zentrale Säulen ihres Erfolgs.
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Kapelle St. Konrad
Christian Raschle erzählt von der Kapelle St. Konrad, die als spirituelles Zentrum des Anwesens gilt und durch ihre kunstvolle Ausstattung und Architektur beeindruckt.
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Braunes Zimmer
Christian Raschle erzählt die spannende Geschichte des Braunen Zimmers, das als Zentrum des Zurlaubenhofs diente und durch seine reichhaltige Ausstattung mit kunstvollen Details Besucher beeindruckte.
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Festsaal
Christian Raschle führt durch die faszinierenden Details des Festsaals, auch «Rittersaal» genannt, der mit seinen Wandmalereien und historischen Motiven die Geschichte der Eidgenossenschaft und der Familie Zurlauben widerspiegelt.
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Architekturgarten
Heinz Greter beleuchtet die Entwicklung des Architekturgartens beim Zurlaubenhof, seine Einflüsse aus persischer, französischer und eidgenössischer Gartengestaltung und seine Bedeutung als Ausdruck von Status und Macht.
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Sprecherinnen und Sprecher

Brigitte Moser
Brigitte Moser, Dr. phil. Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie und Volkskunde an der Universität Zürich. 2015 Dissertation zu spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bohlenständerbauten im Kanton Zug. Vielseitige Forschungs- und Vermittlungstätigkeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kultur, schweizweit anerkannte Fachperson im Bereich Bauforschung und Denkmalpflege. Präsidentin der Kommission für den Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes. Mit der von ihr initiierten Publikation «Der Zurlaubenhof» hat sich Brigitte Moser einen Herzenswunsch erfüllt.

Nathalie Büsser
Nathalie Büsser, Dr. phil. Studium der Allgemeinen Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und des Allgemeinen Staatsrechts an der Universität Zürich. Forscht an der Universität Zürich u.a. zu Soldwesen und Militärunternehmertum. 2018 Dissertation «Adel in einem Land ohne Adel». Generalsekretärin und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Zahlreiche Publikationen, u.a. auch zur Rolle der Ehefrauen der Zurlauben in Zusammenhang mit deren Tätigkeit in französischen Diensten. Mitautorin der Publikation «Der Zurlaubenhof».

Christian Raschle
Christian Raschle, Dr. phil. Studium der Geschichte, Geografie und Anglistik an den Universitäten Zürich und Fribourg. 1980 Dissertation zum Zuger Landammann Franz Joseph Hegglin. 1982 bis 2013 Stadtarchivar von Zug. Ausgezeichneter Kenner der Geschichte von Stadt und Kanton Zug. Zahlreiche Publikationen zur Zuger Geschichte und langjährige Erfahrung im Bereich der Vermittlung, jahrzehntelange Tätigkeit als Stadtführer. Bietet seit vielen Jahren jeweils am 1. August Führungen durch den Zurlaubenhof an, die sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreuen.

Heinz Greter
Heinz Greter, Dr. phil.. Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universitäten Zürich und Fribourg. 1972 bis 2003 Lehrer an der Kantonsschule Zug. Ehemaliger Redaktor des «Zuger Neujahrsblattes» und des wissenschaftlichen Jahrbuchs «Tugium». Wohnt seit über 50 Jahren im Zurlaubenhof. Ausgezeichneter Kenner des gesamten Ensembles und insbesondere der Gartenanlage, zu der er auch publiziert hat. Mitautor der Publikation «Der Zurlaubenhof».

Publikation «Der Zurlaubenhof»

Die 2022 erschienene Publikation «Der Zurlaubenhof» würdigt in Text und reicher Bebilderung die Geschichte von Zugs einzigem Herrensitz und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern. Als einfaches Bauernhaus Ende des 16. Jahrhunderts errichtet, entwickelte sich der Zurlaubenhof erst im 17. und 18. Jahrhundert zum stattlichen Herrensitz mit Herrenhaus und repräsentativem Garten, Privatkapelle, Pächterhaus, Loggia, noblen Festsälen und Gutsbetrieb samt Umschwung. Er manifestiert bis heute den Repräsentationswillen der Zurlauben, die durch Solddienst, Pensionen und Salzhandel eng mit der französischen Krone verbunden waren.

«Und es darf mit Fug und Recht festgehalten werden, dass das Buch in das Regal eines jeden gehört, der sich mit Zug als Heimat- oder Wohnort identifiziert.» – Andreas Fässler in der Zuger Zeitung vom 30. November 2022.

Der Zurlaubenhof | HIER UND JETZT VERLAG